Die modernste Form der Fettabsaugung, die Vibrations Assistierte Tumeszenz Liposuktion" (VAL) wird in modernen Kliniken in der Regel heutzutage in anästhesiologischer Begleitung (meist Dämmerschlaf) durchgeführt.

Dabei werden in einem ersten Schritt ein Gemisch einer steriler, isotonen Medikamentenlösung ins Fettdepot appliziert-, die Tumeszenzlösung.

Dieses Gemisch verursacht dort zwei Hauptwirkungen: Eine sicher wirkende Betäubung und das Vollsaugen der einzelnen Fettzellen mit dem Gemisch, die sich dadurch leichter aus dem Bindegewebe, welches das Fettgewebe und die Haut stabilisiert, herauslösen lassen.

Es bildet sich eine Art Emulsion aus Fettzellen und Tumeszenzlösung. Die das Fettgewebe stabilisierenden Bindegewebsstrukturen, aber auch die Venen, Gefäße und Nerven, die das Fettgewebe durchziehen, werden nicht verändert.

Anschließend erfolgt die Entfernung der Emulsion aus dem Fettgewebe über feine Kanülen mit einem leichten Sog, die über eine festgelegte Vibration die Fettzellen zuvor ins Schwingen bringen, letztlich aber nicht zerstören (wie das bei anderen Verfahren zugrunde gelegt wird.)

Die Schonung des umliegenden Gewebes gilt dabei als oberstes Gebot.

Heilungsprozesse fallen dadurch äußert gering aus, ein Stimulus für Neubildung oder Vergrößerung von verbliebenen Fettzellen wird optimal reduziert.

Nach der Absaugung werden die für den Eingriff erforderlichen kleinen Hautschnitte verbunden und ein Kompressionsmieder angelegt. Dieses ist für einen Zeitraum von etwa 3 Wochen zu tragen.

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